Aktuelles – Termine und Schulungen für ehrenamtliche Vormünder

 
 
Am 03.03.2020 laden wir zur Austauschrunde
in der Zeit von 18.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr ein.
Unser Treffen findet
im Evangelischen Frauenwerk, Steinrader Weg 11, 23558 Lübeck statt.
Ein Thema wird der nachstehende Vortrag von Joachim Lentz sein.
Liebe Projektfreunde und andere Interessierte !
Gerne zeige ich Euch einige Fotos von meiner Iran – Reise (2 Wochen, über den Jahreswechsel 2019/20). Gerne erzähle ich Euch von meinen Eindrücken dort, z.B. von Moscheen, Basare, zur Wasserknappheit, zur aktuellen Lage.
Chosch omadid ! HERZLICH WILLKOMMEN !
 

Wir haben auch in Lübeck Platz

Ein breites Bündnis von Verbänden, Flüchtlingsorganisationen wie der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) kritisieren die Blockade der Bundesregierung und fordern die Aufnahme geflüchteter Kinder und Jugendlicher aus Griechenland JETZT umzusetzen.
In Lübeck schließt sich die Humanistische Union mit dem Vormundschaftsprojekt NICHT ALLEIN für unbegleitete minderjährige Geflüchtete dem Appell des Bündnisses Seebrücke, unseren Lübecker Bundestagsabgeordneten und unserem Bürgermeister an, sich für die Aufnahme von Kinderflüchtlingen aus Griechenland einzusetzen.

 

Ehrenamtliche Vormünder des Vormundschaftsprojektes NICHT ALLEIN der Humanistischen Union sind sofort bereit, die Vormundschaft für die ankommenden unbegleiteten Kinder und Jugendliche zu übernehmen“ versichert der ehrenamtliche Vormund Holger Kühl. „Das Projekt NichtAllein hat dafür ausreichend gut ausgebildete und erfahrene Vormünder, eine Ressource, die unbedingt genutzt werden sollte.“

Knapp 15% aller Kinder und Jugendlichen (etwa 2.000), die auf die griechischen Inseln flohen, sind allein oder von ihren Familien getrennt. Dem nicht genug, leben sie auf sich allein gestellt unter katastrophalen Bedingungen. Viele von ihnen leben schutzlos in Zelten, auf der Straße oder sind unter dem Vorwand, es sei zu ihrem eigenen „Schutz“, sogar inhaftiert. Sie haben keinen Zugang zu Betreuung und Bildung. Sie werden nur mangelhaft oder gar nicht medizinisch versorgt. Obwohl ein großer Teil von ihnen Angehörige in Deutschland hat, ist ihnen die Aufnahme in Deutschland in der Regel verwehrt .

 

Deshalb ist es ist ein Gebot der Menschlichkeit, die Aufnahme dieser Kinder und Jugendlichen unverzüglich zu ermöglichen.